| Kommunikationswissenschaft | Dieser Text beschreibt Kommunikationswissenschaft. Der untere Text beinhaltet die Kommunikationswissenschaft Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Kommunikationswissenschaft Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Kommunikationswissenschaft fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Kommunikationswissenschaft möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Kommunikationswissenschaft Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Kommunikationswissenschaft beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Kommunikationswissenschaft. Fragen zu dem Thema Kommunikationswissenschaft können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Kommunikationswissenschaft ArtikelKommunikationswissenschaft wird zumeist als Wissenschaft über Massenkommunikation, d. h. die einseitige Kommunikation weniger an viele über Medien aufgefasst.
Buch-Tipp: Die fünf Sprachen der Liebe. Wie Kommunikation in der Ehe gelingt WAS IST LIEBE? Hier haben Sie die Antwort! Kennen Sie den Satz "Du liebst mich doch gar nicht mehr!"
oder "Schatz, bei uns ist die Luft raus"
oder ". . . die Liebe ist weg".
Solche Sätze sind die Titelzeile für eine Trennung oder anstehende Krise.
Ich musste in unserer 15 jährigen Ehe mit Erstaunen feststellen, wie unterschiedlich Ansichten... Gegenstände und Einteilung | |
Klassisch wird die Kommunikationswissenschaft eingeteilt in die Behandlung darüber, wer kommuniziert, was kommuniziert wird, wen dies erreicht und welche Effekte dies zeitigt. Diese Trennung kann jedoch etwa mit Verweis auf die Theorie sozialer Systeme angefochten werden.
Die Erforschung der Effekte bezieht sich dabei einerseits auf das Individuum, die Psyche mit Kognitionen und Emotionen.
Andererseits werden auch Wirkungen auf die Gesellschaft oder Teile der Gesellschaft behandelt. Hier ist v.a. der Begriff der öffentlichen Meinung relevant.
Die Unterteilung der Kommunikationswissenschaft in verschiedene Forschungsgebiete wird häufig mit Hilfe der Lasswell-Formel verdeutlicht.
Buch-Tipp: Einführung in die Publizistikwissenschaft (Meist) gute und verständliche Einführung! In meinem ersten Semerster musste ich mich mit diesem Einführungsbuch auseinandersetzen. Es ist grösstenteils gut verständlich, jedoch ist der Aufbau teilweise unangenehm. Man muss das Buch 2 Mal lesen, damit man es wirklich begreift, denn die Kapitel sind implizit miteinander vernetzt. Zu dem Teil werden... |
Kleine Theoriegeschichte der Wirkungsforschung | |
Der Beginn der Wirkungsforschung liegt u.a. in der Behandlung von Persuasion durch Propaganda, bedeutend insbesondere die Forschung in den Vereinigte Staaten Amerika in dem Umfeld der Zweiten Weltkrieges. In dem Fach wird diskutiert, ob in diesen Frühzeiten Reiz-Reaktions-Modelle der Kommunikation überwiegen. Ferner stellt die Zeitungswissenschaft ein Ausgangspunkt der Entwicklung des Faches in dem deutschsprachigen Raum dar.
Im Laufe der Fachgeschichte werden naturgemäß einfach durch komplexere Modelle und Theorien abgelöst. So entwickelt sich die Theoriegeschichte weg von Vorstellungen, wonach Informationen und Meinungen durch Kommunikation übertragen werden hin zu Modellen, wie Rezipienten mit Medieninhalten interagieren, sich aus ihnen Weltbilder konstruieren und mittels veschiedener Wege daraus Einstellunge und Entscheidungen ableiten. Endgültig ausgetragen ist der Streit darüber, inwieweit Medieninhalte und Weltbilder der Rezipienten Realitätsbeschreibung sein können, jedoch nicht. Gemeinhin wird der Gegensatz in dem Begriffspaar "Realismus" und "Konstruktivismus" ausgedrückt.
Zeitweise spitzt sich die Abkehr von starken, auf Einstellungen bezogenen Wirkungen, zur These zu, Medien könnten wenn überhaupt ca. bestimmen, welche Themen die Rezipienten als relevant wahrnehmen, nicht aber, welche Haltung sie dazu einnehmen. Hierfür wird das Bild der "Agenda" benutzt, also die Liste dessen, was gerade als wichtig behandelt wird. Entsprechend heißt das Konzept zu dieser Forschungstradition "agenda setting".
"Durch die Hintertüre" schleichen sich jedoch Meinungen wieder ein, indem man zur Einsicht gelangt, dass ein Thema keine allzu harte Einheit darstellt, sondern verschiedene Aspekte hat. Hinzu kommt die Erkenntnis, dass die menschliche Informationsverarbeitung nicht unbedingt unabhängig davon funktioniert, in welcher Reihenfolge und mit welcher Betonung Aspekte dargebracht werden, sondern vielmehr die Verfügbarkeit von Informationen die Schlussfolgerungen mehr oder weniger mitbestimmt. Somit wird den Medien wieder die Fähigkeit zugeschrieben, durch Betonen, Herunterspielen, Weglassen (sei es Zielsvoll oder nicht) Urteile mitzubestimmen.
Die neuere Forschung hält eine Vielzahl von Theorieangeboten und Gegenständen bereit, von der Behandlung des augenblickhaften Unterhaltungserlebens bis hin zur langfristigen Kultivation von Ängsten und Misstrauen durch tausendfache Rezeption von Angeboten, in denen Gefahr und Gewalt dargestellt werden, von der Behandlung politischer Meinungsbildung über den Einfluss von PR auf Berichterstattung bis zur Rezeption von Fußballspielen, von Verweisen auf die Kritische Theorie bis zu systemtheoretischen Ansätzen. Außerdem muss sich die Kommunikationswissenschaft mit der Tatsache auseinandersetzen, dass teilweise Massen- und Individualkommunikation schwerer zu trennen sind, etwa in den verschiedenen Anwendungen des Internet.
Buch-Tipp: Filmgeschichte Werner rulez! Da hat uns der niemals schreibfaule „Professor aus Lüneburg" ja mal wieder was beschert: Teilnahmequasibedingung des Filmgeschichte-Seminars in dem Sommer 2005 bei Werner Faulstich war zunächst der vollpreisige Erwerb des vorliegenden Buches - in dem Gegensatz zu den ansonsten üblichen Readern ganz schön wild, aber, so stellte sich... |
Zur Inhalts-, Kommunikator- und Publikumsforschung sowie weiteren Gebieten | |
Die Inhaltsforschung beschäftigt sich mit den Inhalten, d.h. Aussagen und Darstellungsweisen dessen, was die Medien übermitteln. Sie differenziert sich einerseits anhand der Kontroverse darüber, was objektiv feststellbarer Inhalt ist, andererseits nachdem Erkenntnisinteresse, etwa der Einschätzung journalisitscher Qualität, dem Abgleich von Realität und Berichterstattung (wenn man einen solchen Vergleich für möglich hält), Existenz und Merkmale einer eigenen "Medienrealität" sowie der Frage, was warum berichetet wird und warum anderes nicht, den Inszenierungsstrategien von Medienschaffenden und in den Medien präsenten Akteuren, der Ausdifferenzierung von Genres usw.
Die Kommunikatorforschung beschäftigt sich mit Medienschaffenden und ihrer Einbindung in bestimmte Organisationen: Welche Einstellungen, Motivation, Interessen, Ausbildung usw. haben Journalisten, PR-Fachleute usw. Welchen Zwängen unterliegen sie, worin sind sie frei, wie arbeiten sie, wie entscheiden sie sich für Themen und Darstellungsweisen.
Die Publikumsforschung beschreibt schließlich die Zusammensetzung der Rezipientenschaft sowie die Motive, das Ausmaß, die Merkmale und Muster der Mediennutzung: Welche soziodemografischen und psychigrafischen Beschreibungen lassen sich von Lesern, Zuschauern und Zuhörern anfertigen? Welches Zeitbudget und welche Aufmerksamkeit widmen sie der Mediennnutzung?
Neben diesen Gebieten beschäftigt sich die Kommunikationswissenschaft mehr oder weniger intensiv mit Fragen des Mediensystems (Ökonomisierung, Konzentration, Medienwirtschaft, Medienrecht, Medienpolitik), der Medienethik etc.
Buch-Tipp: Gewalt und Medien. Ein Studienhandbuch Das deutschsprachige Referenzwerk bezüglich Medienwirkungen Zu dem Thema "Gewalt und Medien" existieren unzählige Bücher. Kaum eines jedoch (und schon gar kein deutschsprachiges) bietet einen vergleichbaren, detaillierten Überblick über den Stand der Wirkungsforschung. Mit beispielhafter wissenschaftlicher Neutralität (die so vielen... |
Verhältnis zur Medienwissenschaft | |
Das Verhältnis der Kommunikationswissenschaft zur Medienwissenschaft zeigt sich komplex: Kommunikationswissenschaftler nennen sich gelegentlich als Medienwissenschaftler, weil dieser Begriff Laien eher zugänglich erscheint. Andere wiederum lehnen diese Vermischung ab und bestehen auf einer Unterscheidung, welche auf verschiedenen Forschungslogiken dieser Gebiete beruht. Mitunter wird versucht, die Unterscheidung an der unterschiedlichen Praxisrelevanz festzumachen, jedoch mit verschiedenen Ergebnissen.
Buch-Tipp: Gewaltfreie Kommunikation Das nenne ich Kommunikation Gewaltfreie Kommunikation - klingt, als ob es ca. in dem Privatbereich eingesetzt werden könnte. Dies ist absoluter Quatsch! Ich beschäftige mich schon länger mit dieser Technik, besuchte ein Seminar bei Marshall B. Rosenberg (eine faszinierende Persönlichkeit!), sowie ein Übungsseminar. Dies ist das Einsteigerbuch schlechthin.... |
| |
Lange Zeit, vielleicht mit Ausnahme einiger Vorläufer, war die Kommunikationswissenschaft durch quantitative Methoden (standardisierte Befragung, Beobachtung und Inhaltsanalyse) geprägt, die der Logik des kritischen Rationalismus (vgl. Wiener Kreis, Karl Popper, Positivismusstreit) folgten.
Im Fach wird insbesondere die quantitative Inhaltsanalyse als methodisches Alleinstellungsmerkmal angesehen. Bei dieser Vorgehensweise wird eine größere Zahl von Medieninhalten (Zeitungsartikel, Fernsehbeiträge etc.) nach einem vorher festgelegten Raster (Kategoriensystem) behandelt, wobei festgehalten wird, ob in dem Raster beschriebene Aussagen (Beschreibung von bestimmten Handlungen, Erwähnung bestimmter Themen und Personen, bestimmte wertende Aussagen) in den Texten (im weiteren Sinne, also auch in Bildform) getroffen werden. Die so gewonnen Daten werden dann einer statistischen Analyse zugeführt, so dass am Ende Feststellungen stehen wie "Medium X trifft mehr positive Aussagen über die Person A als Medium Y" oder "über das Thema X wird häufiger unter dem Aspekt A berichtet als unter dem Aspekt B, dies steht in dem Zusammenhang mit der Erwähnung von C..." usw.
Diese quantisierende, erklärende, variablenorientierte, deduktive Herangehensweise wird jedoch (viele Beobachter meinen: in zunehmendem Maße, hin zu einer Gleichbehandlung) von qualitativen, verstehenden, induktiven, hermeneutischen Ansätzen ergänzt oder ersetzt. Dies drückt sich in Methoden wie offenen Interviews und qualitativen Inhaltsanalysen aus.
Buch-Tipp: Grundlagen der visuellen Kommunikation. Theorieansätze und Analysemethoden. Praktisch und kurz Dieses Buch ist verständlich geschrieben, lustig zu lesen und ein praktikabler Begleiter. Die Autorin beschreibt kurz Hintergründe und gibt historische Abrisse. Danach kann man sich sofort zB der Bildinterpretation widmen. Mit genügend Beispielen und Übungen nimmt sie den Leser an der Hand, erklärt leicht und verständlich.... |
Weiteres zu dem Artikel Kommunikationswissenschaft | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Daten, Existenz, Gegensatz, Gewalt, Inhalt, Inhaltsanalysen, Liste, Wiener, X, Zeitbudget | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Kommunikationswissenschaft' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Kommunikationswissenschaft Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Kommunikationswissenschaft' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Kommunikationswissenschaft' und 'Kommunikationswissenschaft' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Kommunikationswissenschaft' Beschreibung entsprechen.
|
|
|
· Diese Seite wurde bisher 1.971 mal abgerufen. · Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 16.05.2008 um 13:04:44 · Diese Seite wurde zuletzt geändert um 18:11, 7. Sep 2004. · Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
|